So haben Apple, Amazon und Google die Smart Home Management Oberfläche neu definiert.

Ein vernetztes Zuhause zu haben ist einer der heißesten Jahrestrends und dafür gibt es
einen einfachen Grund: In diesem Jahr wurde “vollständig verbunden” auf “vollständig
automatisiert” erweitert, wodurch die Benutzererfahrung verfeinert
und ein echtes Smart Home greifbar nah geworden ist.
Nejc Lotrič & Nika Bergant|15.11.2018|© All rights to 1Home GmbH
Die beliebtesten Heim-Ökosysteme
Die Einrichtung eines Smart Homes ist einfacher denn je, aber die Wahl des richtigen Smart-Ökosystems, das Ihre Geräte verbindet und sie zum Reden bringt, bleibt eine Herausforderung. Es gibt zwei beliebte Möglichkeiten, um Ihre Geräte miteinander zu
verbinden: Auf der einen Seite haben Sie stabile und robuste KNX/Loxone Systeme, die Ihre Stromrechnung senken und Ihnen viel Zeit sparen, aber schwer zu verwalten sind. Auf der anderen Seite haben Sie eine aufstrebende Industrie von unkomplizierten IoT-Geräten, die mit dem Internet verbunden sind, aber über keine zentrale Steuerungsschnittstelle verfügen. Sie bieten nämlich keine vollständigen Lösungen an, die Ihnen das Gefühl geben würden, ein komplettes Smart Home zu haben, und während sie weit verbreitet sind, bleibt die Lebensdauer dieser Geräte bedenklich.

Die Frage ist: Sind Sie bereit, Stabilität für Benutzerfreundlichkeit zu opfern oder andersherum?

Die gute Nachricht ist, dass es einen Mittelweg gibt!
KNX vs. IoT? KNX & IoT!
Apple HomeKit, Google Home und Amazon Alexa sind inzwischen zu bedeutenden Akteuren in der Smart-Home-Interaktion geworden. Und es ist nicht nur die Sprachsteuerung, die sie zu den Vordenkern des Bereichs Smart Home macht. Mit ihren zentralen Smart-Home-Plattformen erleichtern sie die Steuerung Ihrer Geräte und machen Heimautomation zu einem Kinderspiel. Sie bieten einfache, preiswerte Alternativen zu KNX|Loxone|Gira Aktoren, und lassen sich problemlos mit Ihrem Zuhause verbinden. Der Wert dieser Plattformen ist bereits mit nur wenigen vorhandenen IoT-Gadgets offensichtlich. Stellen Sie sich nun vor, wie diese Symbiose die Besitzer von KNX|Loxone Smart Homes mit Hunderten von Geräten und keinen Alternativen zu ihrer Verwaltungsoberfläche ermächtigt. Diese Symbiose ermöglicht Benutzern Wohnungen zu verwalten und sie in verschiedenen Lebensphasen an ihren Lebensstil anzupassen.
1Home als eine Brücke
Probieren Sie es aus

Vergleich von Smart Home Hubs

Um Ihnen ein klares Bild zu vermitteln, haben wir die wichtigsten Assistentenplattformen auf ihren Einsatz mit KNX|Loxone|Gira Smart Homes getestet und verglichen.

Hier präsentieren wir einen Überblick, der IoT-Integrationen, Visualisierung, automatische Regeln und Hardware-Unterstützung unter die Lupe nimmt.
1. IoT-Integrationen
Verbinden Sie alles in einem zentralen Dashboard – sowohl KNX|Loxone|Gira als auch von Assistenten unterstützte Geräte. So kann alles, von Smart Locks, Kameras, Sprechanlagen, AV-Lösungen bis hin zu Jalousien, Thermostaten und Schaltern, auf Ihren Assistenten reagieren. Schauen wir uns nun an, wie sich die Integrationen voneinander unterscheiden:
Amazon Alexa unterstützt immer mehr Geräte und Marken, einschließlich Sensoren. Ein interessantes Beispiel ist, dass Sie Echo-Schaltflächen in Ihr Zuhause integrieren und sie mit der KNX|Loxone|Gira-Basis über Voxior verbinden können. Und voilà – Sie können nun Ihre Home-Push-Taste in einer Drag & Drop-Oberfläche neu programmieren.

Google Home funktioniert gut mit einer Vielzahl von Mainstream-Geräten, aber wir vermissen immer noch die Implementierung von Sensoren.

Apple HomeKit bietet zertifiziertes HomeKit Smart-Zubehör und ermöglicht die Verwendung verschiedener Sensoren und Push Buttons. Aufgrund eines komplexeren Zertifizierungsprozesses und Apples späten Auftritts auf diesen Markt bleibt HomeKit bei der Anzahl der unterstützten IoT-Geräte aber zurück. Jedoch hat
Apple die Geräte, die es auf die Plattform gebracht hat, sorgfältig ausgewählt. Zum Beispiel ist mit der Aktivierung der kompletten Familie der EVE-Sensoren die einzige Grenze für Ihre Automatisierung Ihre Fantasie. Unser Team hat ebenso festgestellt, dass durch die lokale Laufleistung von HomeKit die Reaktionszeit der Sensoren deutlich kürzer ist als bei Alexa.
2. Smart Home Apps
Überprüfung der Statistiken und einfache Geräteverwaltung.
Mit der Registerkarte “Geräte” als eine der größten Verbesserungen erhält Amazon Alexa App ein neues Design. Mit dem Hinzufügen von Geräten zu Gruppen können Sie diese mit einem Schlüsselwort steuern, z.B. “Küchenbeleuchtung einschalten!”. Die Alexa-App ermöglicht einen einfachen Zugriff auf Routinen aus dem Menü und einen eindeutigen Bildschirm zum Erstellen einer neuen Routine.

Auch Google Home gestaltet seine Google Home App mit einem klaren und einfachen Design neu. Es ermöglicht Ihnen, Geräte zu Räumen zu verbinden und den gesamten Raum per Berührung oder Sprache zu steuern. Sie können Temperaturdaten für alle Thermostate abrufen, jedoch unterstützt die App noch keine Sensoren. Ein Nachteil der Einfachheit der App ist die unnötig komplizierte Erstellung von Routinen und das Ändern von Einstellungen.

Mit Apple HomeKit können Sie der Home App Geräte hinzufügen, indem Sie einen speziellen Code scannen. Die Home App hat auch eine Räume-Registerkarte, mit der Sie Geräte in verschiedene Kategorien sortieren. Sie können andere Familienmitglieder oder Freunde, die ein iOS-Gerät oder eine Apple-ID haben, dazu einladen, sich anzuschließen und Zugang zu den Smart Home Zubehör zu erhalten. Es besteht sogar die Möglichkeit, andere Visualisierungsapps, wie Elgato Eve, über die HomeKit-Platform zu integrieren.
3. Automatische Regeln oder Routinen
Automatische Regeln sind eine immense Verbesserung der bestehenden Automatisierung des KNX|Gira|Loxone Systems. Sie ermöglichen, automatische Abläufe ähnlich der IFTTT-Applikation in Bewegung zu setzen, begleitet von einer wesentlich freundlicheren Benutzerführung.
Amazon Alexa ermöglicht die Verwendung von Routinen mit Sensoren (z.B. Alexa kann das Licht einschalten, wenn Bewegung im Wohnzimmer erkannt wird), anderen Geräteeingängen, Zeit- und Befehlsauslösern und bietet einige sofort einsatzbereite
Routinen: Gute Nacht und Meinen Tag anfangen. Es unterstützt jedoch keine ortsabhängigen Auslöser

Google Home Routinen sind versteckt unter Ebenen und ebenen von Untermenüs. Sie können nur einen Befehl oder eine zeitgesteuerte Routine einstellen. An dieser Stelle versucht Google Apple und Amazon noch einzuholen.

Apple HomeKit bietet Routinen mit der Bezeichnung „Automatisierungen“ und zeigt sie auf dem Haupt-Dashboard an. Automatisierungen können orts-, zeitabhängig oder von Smart Home Geräten ausgelöst werden (inklusive Sensoren). Die Plattform unterstützt sogar Geofencing von Ihren iOS-Geräten oder carOS.
4. Hardware-Support
Amazon Alexa hat von den Dreien die größte Anzahl an Sprachsteuerungsgeräten vorgestellt (Smart Display Echo Show, Echo Spot, Amazon Basics Microwave, Echo Input, Echo Auto, Echo Dot, Alexa Echo, sowie die Drittanbieter-Assistenten Bose Home Speaker, Harman Kardon Allure und Sonos One). Wenn Sie auf der Suche nach Alexa-unterstütztem TV-Entertainment sind, stehen Ihnen auch Fire TV Stick,Fire TV Cube oder Sonos Beam Soundbar sowie Toshiba und Insignia Smart TVs zur Verfügung. Eine Liste aller Google-fähigen Geräte finden Sie hier.

Google Home bietet Google Home, Google Home Max, Google Home Mini und Google-Assistant-Geräte von Drittanbietern (BL Link, Sonos One, Sonos Beam, NestCam Iq Indoor).

Apple HomeKit bietet HomePod, Apple Watch sowie den intelligenten Siri-Assistenten auf iGeräten, wie iPhone, iPad und Apple TV/Siri Fernbedienung, an.
5. Sprachsteuerung & -automatisierung
Assistenten waren der Hauptantrieb und der Einstiegspunkt dieser Plattformen in den Smart Home Markt. In einem unserer vorherigen Artikeln haben wir uns ausschließlich auf das Prüfen und Präsentieren aller Funktionen von Assistenten konzentriert: von Musik, Shopping, Produktivität bis hin zu einem umfassenden Überblick über die Smart Home Benutzerfreundlichkeit.
Bewertung
Als Fazit unserer Recherche über Sprachsteuerung-Plattformen können wir die Ergebnissein den folgenden Hauptpunkten zusammenfassen: Amazon Alexa ist führend in Bezug auf die Kompatibilität mit IoT-Geräten, während Sie gegen Apple um das beste
Automatisierungs-Dashboard konkurriert. Apple HomeKit hat mit dem besten Home- Verwaltungsdashboard die Oberhand im Visualisierungsspiel, während es mit der Größe seines Ökosystems im Rückstand liegt. Alexa fehlt eine Smart Watch auf der Liste der
aktivierten Geräte, während Apple mit seinen vollständig vernetzten Funktionen (Geofencing etc.) beide Wettbewerber besiegt. Google holt mehr oder weniger an allen Fronten auf, was aber auch bedeuten könnte, dass es in diesem Kampf um das Überleben
der Klügsten viele Updates geben wird. Auf jeden Fall sind Assistenten-Plattformen ein Zeichen für eine neue Ära in der Home Verwaltung und Automatisierung.

Und Sie müssen zugeben, dass Smart Homes mit der durchdachten Benutzererfahrung der Silicon Valley Giganten und der deutschen Stabilität nicht klüger seien könnten.